3 Tipps, wie du dich auch bei schlechtem Wetter für das Training motivierst

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Wir Triathleten gelten als äusserst zielstrebig, diszipliniert und teilweise auch als verbissen. Wir sind uns gewohnt, viel und vor allem bei allen Witterungen unsere Trainingseinheiten zu absolvieren. Immer mit dem Fokus auf das nächste sportliche Ziel. Doch Hand aufs Herz, bestimmt hast du auch schon eine oder mehrere Einheiten ausfallen lassen, da du dich einfach nicht mehr motivieren konntest.

Mir zumindest passiert das immer wieder. Ich komme Abends von der Arbeit nach Hause, hatte einen strengen Arbeitstag und nun ist es draussen bereits dunkel und, als ob das nicht genug ist, regnet es auch noch. Da würde ich am liebsten die Einheit ausfallen lassen und mir einen gemütlichen Abend auf dem Sofa gönnen. Und das darf man als Triathlet auch mal machen. Doch gerade das aktuelle Wetter würde bedeuten, dass wir fast täglich einen gemütichen Abend auf dem Sofa machen müssten. Und das bringt uns bei unseren sportlichen Zielen nicht weiter.

Aber wie bereits einleitend geschrieben, sind wir äussersts zielstrebig. Und auch wenn es bis zum Wettkampf im Sommer noch einige Monate dauert, so ist gerade die Vorsaison wichtig für die künftige Leistung in der Hauptsaison.

An Tagen, an denen ich wenig bis keine Lust habe, bei Kälte und Regen draussen zu trainieren, habe ich mir einige Methoden angeeignet, um trotzdem motiviert zu trainieren.

 

1. Tipp: Ich versuchs einfach Mal für 5 Minuten

Diese Methode habe ich vor einiger Zeit in einem Interview gelesen und habe diese für mich adaptiert. Bei dieser Methode startest du trotz allem mit dem Training. Sprich, du ziehst dir deine Trainingskleider an, schnürrst dir die Schuhe und gehst nach draussen. Starte nun mit dem Training. Und wenn du nach fünf bis zehn Minuten immer noch keine Motivation hast, so brich die Trainingseinheit ab und geh nach Hause. Und da du ja schon einigermassen aufgewärmt bist, kannst du zu Hause noch einige Dehnübungen vornehmen. So hast du zwar die geplante Einheit nicht absolviert, hast aber deiner Muskulatur eine Entspahnung gegönnt.

Das schmlimmste an dieser Methode ist sich erst einmal umzuziehen und die Trainingsschuhe zu binden. Alles andere ist dann plötzlich vergessen. So habe ich diese Methode schon mehrmals angewendet und noch nie habe ich das Training abgebrochen. Sobald ich draussen bin und mit dem Training gestartet habe, packt mich mein Ehrgeiz.

 

2. Tipp: Vor dem Training ein Motivationsvideo schauen

Bei dieser Methode wird nicht einfach ein Motivationsvideo im eigentlichen Sinn geschaut, sondern ein Video, welches dich persönlich motiviert. Bei mir gibt es da zwei Videos, welche auf YouTube verfügbar sind und ich diese somit überall schauen kann. Einerseits ist es das Video von Jan Frodeno, bei dem Asiscs den Sportler für einen Tag begleitet und sein Trainingspensum aufzeigen. Obwohl dieses Video klar Werbung für den erwähnten Sportartikelhersteller ist, ist es interessant zu sehen, wie Profis trainieren. Das Video dauert rund vier Minuten. Nach diesen vier Minuten bin ich so motiviert, dass ich die Wetterbedingungen vergessen und nur noch mein Ziel vor Augen habe.
Das zweite Video ist ein Zusammenschnitt der IRONMAN Weltmeisterschaften. Diese dauern rund zehn Minuten.
Bei beiden Videos bin ich anschliessend motiviert und bereit, mich bei diesen miesen Wettebedingungen nach drausse zu begeben und mit dem Training zu starten. Fragt mich nicht warum, aber es funktioniert bei mir. Und bestimmt gibt es auch für dich passende Videos, die dich motivieren.

3. Tipp: Mit einem Partner zum Training abmachen

In einer Gruppe ist die Motivation meist am grössten. Auch hier kann es natürlich vorkommen, dass du keine Lust bzw. Motivation fürs Training hast. Aber der Gruppendruck bringt dich meist „automatisch“ nach draussen ins Training. Einer der wenigen Umstände, bei dem der Gruppendruck von Vorteil ist.
Wichtig ist aber, dass ihr in der Gruppe vereinbart, dass ihr bei jedem Wetter nach draussen zum trainieren geht. Nicht das noch Andere auf die Idee kommen, das Training abzusagen. Wenn dies der Fäll wäre, hilft dir hoffentlich die erste oder zweite Methode.

Bestimmt hast du noch weitere Tipps, die dich motivieren, bei miesem Wetter nach draussen zu gehen? Teile uns deine Methoden in den Kommentaren!

Thomas Besmer

Thomas Besmer

Triathlet seit 2012 | 3x IRONMAN-Finisher (PB: 10.30.29)| 2x IRONMAN 70.3 Finisher | Blogger | In Ausbildung zum Sporttrainer

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